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50 Euro mehr im Portemonnaie für 37 Bäckerei-Azubis im Kreis Lüneburg

31. März 2026
Foto (alle Rechte frei): NGG | Tobias Seifert Foto (alle Rechte frei): NGG | Tobias Seifert
Backen lernen lohnt sich: Bäckerei-Azubis haben jetzt 50 Euro mehr im Portemonnaie. „Damit wird die Ausbildung am Backofen und Verkaufstresen in Bäckereien deutlich attraktiver“, so die Bäcker-Gewerkschaft NGG Lüneburg.

50 Euro mehr im Portemonnaie für 37 Bäckerei-Azubis im Kreis Lüneburg

NGG Lüneburg: „Bäckerhandwerk wird für Nachwuchs attraktiver“

Bäckerei-Azubis haben mehr in der Tasche: Wer in den Bäckereien im Landkreis Lüneburg eine Ausbildung macht, hat jetzt deutlich mehr im Portemonnaie. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hingewiesen. Die Ausbildungsvergütung werde ab März um 50 Euro pro Monat erhöht. Das gelte für angehende Bäcker genauso wie für die Azubis im Verkauf am Bäckereitresen. „Wer seine Ausbildung anfängt, geht mit 1.070 Euro im Monat nach Hause. Im zweiten Ausbildungsjahr sind es 1.140 Euro. Und im dritten bekommt der Bäckerei-Nachwuchs sogar 1.280 Euro“, sagt Steffen Lübbert von der NGG Lüneburg.


Für die Bäckerei-Gewerkschaft ist die neue Ausbildungsvergütung ein „Lockruf der Bäckereien“ an junge Menschen, sich für das Lebensmittelhandwerk zu entscheiden: „Die Ausbildung in Bäckereien wird damit deutlich attraktiver – für die, die Brot und Brötchen backen, Kuchen und süße Teilchen machen. Und genauso für die, die in den 39 Bäckereien und deren Filialen im Landkreis Lüneburg an der Ladentheke beraten und für einen guten Umsatz sorgen“, so der Geschäftsführer der NGG Lüneburg, Steffen Lübbert. Neben der steigenden Vergütung wurden außerdem ein Mobilitätszuschuss sowie ein Zuschlag für Sonntags-, Mehr- und Nachtarbeit vereinbart. Dafür habe sich die NGG am Tariftisch stark gemacht. Der Tarifvertrag sei allgemeinverbindlich – er gelte damit für alle Auszubildenden im Bäckerhandwerk im Kreis. 

Insgesamt gibt es in den Bäckereien im Landkreis Lüneburg 37 Azubis, so die NGG. Die Bäckerei-Gewerkschaft beruft sich dabei auf Zahlen der Arbeitsagentur. Mehr Infos für Beschäftigte gibt es unter der Bäcker-Hotline der NGG: www.ngg.net/baecker-hotline.